Kathrin – mit Erfahrung, Ideen und einem Blick fürs Ganze
Eigentlich komme ich beruflich aus einer ganz anderen Richtung: Ich habe Bauingenieurwesen mit Schwerpunkt Tiefbau studiert und viele Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Die Pferde begleiten mich allerdings schon deutlich länger – auch wenn der Weg zum ersten eigenen Pferd etwas Geduld brauchte.
Aufgewachsen in Sachsen, war ein eigenes Pferd für mich als Jugendliche schlicht nicht drin. Während meines Studiums erfüllte ich mir schließlich diesen Traum und kaufte einer Kommilitonin mein erstes Pferd ab. Von da an gehörten Pferde ganz selbstverständlich zu meinem Leben inklusive täglicher kompletter Versorgung.
Später wurde daraus eine gemeinsame Leidenschaft mit meiner Tochter Anna. Aus der Suche nach einem für uns passenden Pensionsstall stand irgendwann fest: Wenn wir es so haben möchten, wie wir es für richtig halten, müssen wir es wohl selbst machen.
Nach einigen Jahren als Einsteller in verschiedenen Pensionsställen wussten wir jedenfalls ziemlich genau, was wir uns für unsere Pferde wünschten – und ebenso genau, was wir anders machen wollten. Als sich 2019 die Möglichkeit ergab, den Stall zu übernehmen, in dem unsere eigenen Pferde damals standen, haben wir deshalb nicht lange gezögert.
Seitdem entwickelten wir unsere Pferdepension Schritt für Schritt weiter. Dabei kann ich heute vieles miteinander verbinden: meine langjährige Erfahrung als Pferdehalterin, meinen technischen Hintergrund als Bauingenieurin und den Blick fürs Planen, Organisieren und Wirtschaften. Als landwirtschaftlicher Betrieb im Nebenerwerb ist die Pferdepension für mich längst weit mehr als ein Hobby – sie ist ein echtes Familienprojekt.
Während Anna das tägliche Stallmanagement und die Versorgung unserer Pferde in der Hand hat, kümmere ich mich vor allem um das, was im Hintergrund geplant, organisiert, kalkuliert und weiterentwickelt werden muss. Mein Mann unterstützt uns dabei tatkräftig – und so arbeiten wir seit 2019 gemeinsam daran, aus unserer Pferdepension genau den Ort zu machen, den wir uns früher selbst für unsere Pferde gewünscht hätten.
